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Thomas Baumann

Shots of Reflection, 2010

Light Carpet, 2005/2008

Play the Door of Psycho, 1998/2005

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Kunst im Parkhaus:

19. Juli - 29. Juli 2010

täglich 19.00 - 21.00 Uhr

Ausstellungsort:

OK Offenes Kulturhaus

geboren 1967 in Altenmarkt, lebt in Wien
www.thomasbaumann.net
 


Thomas Baumann, »Shots of Reflection«, 2010

Tarnnetz, Tarnfarben, Signalfarben / Camouflage netting, camouflage and signal colours, 382 m2

Courtesy Galerie Eugen Lendl/Graz, Galerie Nicolas Krupp/Basel, Krobath/Wien

Foto / Photo: Otto Saxinger

© VBK, Wien 2010

 

Thomas Baumann, »Light Carpet«, 2005/2008

RGB-Leuchtstoffröhren, computergesteuert / RGB neon tubes, computer controlled · 35 x 35 x 150 cm

Courtesy Galerie Eugen Lendl/Graz, Galerie Nicolas Krupp/Basel, Krobath/Wien

Foto / Photo: Viktor Kolibal

© VBK, Wien 2010

 
Scheinbar Selbstverständliches wird von Thomas Baumann in seinen Installationen aufgegriffen, verwendet und verwandelt, durch komplexe Technologie, Mechanik oder einfache Manipulation bewegt und dadurch in andere Bedeutungszusammenhänge transferiert. 

Über den Glaskubus am Dach des OK wird ein Tarnnetz gespannt. Das Netz, das prinzipiell etwas nicht sichtbar machen soll, bewirkt das Gegenteil. Bunte Farbtropfen überziehen die Oberfläche von Shots of Reflection und enttarnen – entgegen der ursprünglichen Intention eines Tarnnetzes – das Gebäude. Auch in anderen Arbeiten von Thomas Baumann finden sich (zum Teil maschinell) aufgetropfte Farbpunkte als zentrales Element der Bezeichnung. 

Auf dem Parkdeck des OK zeigt Baumann eine temporäre Intervention aus zwei Arbeiten: Die statische Installation aus Lichtröhren Light Carpet erzeugt ständig drehende Farbfelder. Dies führt dazu, dass Raum und Betrachter selbst Bildträger und Teil eines atmosphärischen Wechselspiels werden. 

Play the Door of Psycho besteht aus einer Tür, die an einem Stahlseil schwebend im Parkhaus positioniert ist und von Light Carpet beleuchtet wird. Die Spannung, die sich im Bild der Tür als Pforte in ein ungewisses Dahinter findet, wird durch diagonal gezurrte Saiten erzeugt, die das Türblatt verziehen. Es wird so zum Instrument einer bildlich aufgeladenen Spannungs-Situation, das die BesucherInnen durch Zupfen der Saiten zum Klingen bringen können.

(Thomas Baumann, Sandro Droschl)

 

 

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