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Siegfried A. Fruhauf

Camouflage, 2010

Wk = mMv2/2, 2008

Kunst im Parkhaus:

21. August - 01. September 2010

täglich 19.00 - 21.00 Uhr

Sommerkino unter Sternen:

19. Juli - 29. Juli 2010

täglich 21.00 - 23.30 Uhr

Ausstellungsort:

OK Offenes Kulturhaus

geboren 1976 in Grieskirchen, lebt in Wien und Heiligenberg
 


Siegfried A. Fruhauf, »Camouflage«, 2010

Kleinbild-Diaprojektion in künstlichem Nebel / 35 mm slide projection in artificial fog

 
Ausgangspunkt der Arbeit von Siegfried A. Fruhauf ist eine strukturelle Untersuchung von filmimmanenten Eigenheiten. Filmisches Abfall- oder Rest-Material wird in einem streng choreografierten Ablauf neu zusammengefügt. Der Film verlässt in diesem medienanalytischen Vorgang seinen Illusionsraum und stellt sich und seine Gemachtheit zur Schau.

Die Übersetzung der filmischen Projekte in räumliche Entsprechungen und die Überwindung der Grenzen der etablierten Filmprojektion im Sinn des Expanded Cinema sind weitere Themenfelder vor allem der jüngeren Installationen Fruhaufs. Es ist die Faszination für Film und Kino, die ihn zu seinen Untersuchungen der verborgenen Mechanismen der Bewegtbild-Apparatur motivieren. Das für die BetrachterInnen sonst Verborgene sichtbar zu machen, ist auch der Ausgangspunkt der Neuproduktion Camouflage. Am Parkdeck erscheint das Lichtbild eines Zebras. Die Diaprojektion auf Nebel zeigt den Lichtstrahl der Projektion und ist wie die schwarz-weiße Tarnzeichnung des Tieres (die dazu dient, Körpergrenzen in Bewegung verschwimmen zu lassen) ein Verweis auf die Kinematografie, in der es schließlich auch um die Vortäuschung von Bewegung geht.

(Genoveva Rückert)

Bei dem spröden Titel Wk = mMv2/2 handelt es sich um die physikalische Formel für die kinetische Energie eines Moleküls und verweist so auf die gezeigten Bilder, die durch das Zoomen auf zufällig fotografierte Personen auf Ansichtskarten entstanden sind. Durch die extreme Vergrößerung wird der Raster des Kartendrucks deutlich sichtbar und die oft im Original nur Millimeter großen Figuren werden stark abstrahiert.

(Siegfried A. Fruhauf)

 

 

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