Wunderkammer Oberösterreich | Wiar a Hünderl sein Herrn


11. Mai 2019 - 13. Okt 2019

Veranstalter

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  • Maria Falkinger
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Wunderkammer Oberösterreich
Wiar a Hünderl sein Herrn

11.5. – 13.10.2019

Eröffnung: Freitag, 10. Mai 2019, 18.00 Uhr

Wer in Oberösterreich lebt, kennt die Landeshymne. Und hat im Ohr, wie sie die Liebe eines Hundes zu seinem Herrn politisch würdigt. Was mag das bedeuten? Für Menschen und Hunde? Für ein Bundesland? Das Schauvergnügen der Wunderkammer gilt komplexen Beziehungen.

Im OÖ Kulturquartier wird erstmals eine Wunderkammer der Gegenwart eingerichtet – als Beginn einer Ausstellungsreihe die unterschiedliche kulturelle Aspekte, Themen, Realitäten und Besonderheiten von Oberösterreich aufgreift.

Die erste Ausstellung der Wunderkammer Oberösterreich zielt auf eine essentielle Frage: Was hält ein Bundesland zusammen?

Die Grenzen natürlich, und die politische Verfassung, vielleicht auch so etwas wie gemeinsame Mentalitäten. Aber da wäre auch die Landeshymne. Gerade die oberösterreichische Hymne „Hoamatland“ hat einiges zu bieten; besonders überraschend für Nichtoberösterreicher*innen ist immer wieder die Sentenz, die Einheimischen hätten ihr Land so gern „...wiar (...) a Hünderl sein Herrn“.

In der Ausstellungsreihe Wunderkammer Oberösterreich erfahren Besucher*innen einiges, was sie bisher nicht wussten. Vor allem aber verwundern sich die Oberösterreicher*innen: Sie staunen über ein ungewohntes, ungewöhnliches und vielschichtiges Oberösterreich. Und können die Zuneigung zu ihrer Heimat anhand von besonderen wie auch alltäglichen Objekten und Bildern vertiefen, um die sich seltsame, aber gerade dadurch bedeutsame Geschichten ranken.

Grund genug also für eine vergnügliche Untersuchung und einen Wunderkammer-Auftakt zu den oberösterreichischen Hunden. Gefahndet wird nach privaten Devotionalien, Skeletten aus früheren Zeiten, präparierten Prachtexemplaren, Verwaltungsmaßnahmen, Erziehungsmethoden, Hundemode und vielem mehr. Immer im Blick dabei ist die innige Beziehung zwischen Mensch und Tier sowie das viel beschworene – und hier demokratiepolitisch besungene – Phänomen der bedingungslosen hündischen Treue.

Beteiligte Künstler*innen: 

Francis Alÿs, Peter Androsch, Norbert Artner, Mitch Boyer, Chen Wei, Martin Creed, Valie Export/Peter Weibl, Karin Frank, Robert Gligorov, Manfred Grübl, Christian Jankowski , Anna Jermolaewa, Paul Kranzler, Katharina Lackner , Ludwig Laher, Anna Kitzmüller, Mara Mattuschka, Thomas Maurer, Pia Schauenburg, Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger, Peter Sommerauer , Maja Smrekar, Stadtwerkstatt-TV, William Wegman

Kurator*innen: Martin Heller und Julia Stoff

Ausstellungsgestaltung: Studio Santiago da Silva

Architektur: Hans Kropshofer

Öffnungszeiten:

11. – 23. Mai täglich von 16.00 – 20.00 Uhr,
24. Mai  - 13. Oktober, täglich ausser Dienstag von 10.00 – 20.00 Uhr

Fotos: Otto Saxinger